Théophile Eugéne Victor BarrauMathematik und Mathematiker als Objekte der KunstWissenschaftler-Würfel

Wissenschaftler-Würfel

Eine von vier Seiten des "Wissenschaftler-Würfels" in Halle-Neustadt ist Georg Cantor (1845-1918), dem Begründer der Mengenlehre, gewidmet. Bildhauer F. Geyer (gest. 1989) wählte als wesentliches Motiv die graphische Darstellung des sogenannten ersten Cantorschen Diagonalverfahrens. Es macht ohne Text klar, dass die Menge aller Paare von natürlichen Zahlen (in Zeilen und Spalten angeordnet) wieder durchnumeriert werden kann: Abzählbar mal abzählbar ist abzählbar. Insofern es einen eigentlich abstrakten Sachverhalt geometrisch-optisch so darstellt, dass man ihn verstehen kann, ist es darstellende Geometrie im weiteren Sinne. (Dieser relativ neue Begriff wird in der Ausstellung an weiteren Beispielen erläutert.)


WWW-Gestaltung: Alexander Wolff und Paul Rosenthal, 11. Juli 2006

Théophile Eugéne Victor BarrauMathematik und Mathematiker als Objekte der KunstWissenschaftler-Würfel